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Trittschallschutz in der WEG
Zusammenfassung des Urteils des BGH vom 16 . 03 . 2018 zu dem Aktenzeichen V ZR 276/16

Wer kennt das nicht, der in einem Mehrfamilienhaus wohnt: Plötzlich renoviert der über einem wohnende Nachbar seine Wohnung, verlegt einen neuen Boden und man hört plötzlich alles.

In dem Fall, welchen der BGH zu entscheiden hatte, ging es um die Erneuerung eines Fußbodenbelags. Die Beklagten ließen das Badezimmer sanieren, verlegten dazu eine Fußbodenheizung und ließen den Fliesenbelag
erneuern. Es gab mehr Geräusche und Streit.

Der BGH hatte sich in seiner Entscheidung daher mit der Frage zu beschäftigen, ob im Rahmen von üblichen Instandsetzungen der Schallschutz des Baujahres und der Schallschutz des Instandsetzungsjahres einzuhalten ist.

Der BGH hat dabei entschieden, dass im Rahmen von üblichen Instandsetzungsarbeiten kein verbesserter Schallschutz erwartet werden kann.

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Der Autor dieses Artikels, Herr Dirk Salewski, ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht (www.anwaltskanzlei-immobilienrecht.de). Er ist daneben Vorstandsmitglied des WEG Verein Interessenvertretung für Wohnungseigentümer e.V. (www.weg-verein.de).

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